das Recht

Die Schweiz: glaubwürdig? Das Recht – die Justiz, das Gerichtsurteil, das Strafgesetzbuch StGB, die richterliche Gewalt im Staat, die Judikative und die Exekutive, die Richter, die Mitarbeiter in den Straf- und in den Massnahmenanstalten – hat einen falschen Namen. Denn Das Recht bedeutet doch im übertragenen Sinn, dass Einer oder ein Staat oder eine Gesellschaft etc. Recht hat – Recht hat im Sinne von, dass er das Richtige tut. Das Recht der Schweiz aber, das Strafgesetzbuch StGB, ist in Bezug auf die Massnahrnen bzw das überdauernde präventive Einsperren von Menschen moralisches Unrecht! Punkt – ohne Wenn und Aber! Aus eigener Erfahrung weiss ich, was es heisst, Jahrelang präventiv eingesperrt gehalten zu werden. Der präventive Freiheitsentzug – ohne Hoffnung auf ein Ende, ohne Hoffnung auf Freiheit oder auf Norrnalität, Präventiv, also vorsorglich, Eingesperrt unter einem Strafregime, obwohl die Strafe seit Jahren verbüsst ist, die Schuld gegenüber der Gesellschaft getilgt ist, obwohl die Schädigung durch den. langen, hoffnungslosen Freiheitsentzug längst eingetreten ist – das Recht; die Menschenrechte; die Garantie aus der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft -Makulatur! Artikel 10 der BV – das Grund- und Menschenrecht „Recht auf Leben und auf persönliche Freiheit” wird mit Füssen getreten, wird nicht gewährt. In unseren Augen ist das nichts anderes als ein Verfassungsbruch der Schweiz und weisse Folter. Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstilnd zur Pflicht. Für uns Betroffene ist klar: NICHT ERFÜLLT! Ganz klar sind daher auch unsere Überlegungen und Änderungen für die Zukunft darauf aufgebaut, dass die Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft wieder unabdingbar eingehalten werden muss. Von uns ehemaligen Straftätern wird ein Sonderopfer verlangt und erzwungen, und wird dieses Sonderopfer noch absolut schönfärberlsch eine Gunst genannt – welcher Hohn. Welcher Hohn für die Betroffenen, denn den „mehrfachen Preis” zu bezahlen kann keine Gunst sein, sondern ist in massivem Masse ein Missbrauch von Staatsgewalt! Das Recht hat damit nichts mehr zu tun, geschweige denn der Inhalt der Menschenrechte. Vorsorgliches Einsperren von Menschen ist ebenso verboten wie weisse Folter, welche Der präventive Freiheitsentzug darstellt. Ein Schalk, wer behauptet, das sei anders …. und ,es gibt viele Schalke und viele Behauptungen. Aber das ist auch kein Wunder, denn wer nicht betroffen ist – sei es als Gefangener oder aber als Angehöriger eines Gefangenen – der glaubt wirklich an die vom Staat verbreitete Euphemie, die Aussage „der Gunst”. Darauf fallen sogar Politiker herein. Dass damit in· krasser Weise die Psyche der betroffenen Menschen geschädigt wird, wird von offizieller Seite nirgends erwähnt bzw. lieber totgeschwiegen. Diese Schädigung der Psyche, natürlich ohne nachweisbare Spuren zu hinterlassen bzw. mit der inneren Gewissheit, dass wer ohnehin als „schwer psychisch gestört” bezeichnet wird, auch noch etwas mehr gestört werden kann, ist was als weisse Folter bezeichnet wird. Weisse Folter wird definiert als „Foltermethoden die zwar in ihrer Anwendung und ihrer unmittelbaren Wirkung unsichtbar sind, die jedoch die Psyche des betroffen Menschen angreifen und mitunter dauerhaft erheblich schädigen oder sogar zerstören kann”. Synonym wird der Euphemismus saubere Folter verwendet (was ohnehin viel besser zur „sauberen Schweiz” passt, Anm. Autor). Weisse Folter arbeitet nicht mit physischer Gewaltanwendung, die offenbare Spuren hinterlässt, sondern mit Mitteln, die in erster Linie Wirkung auf die Psyche des Opfers haben. Übergänge zur Gewalt gegen den Körper der gefolterten Person sind dabei mitunter fliessend” (Zitat Wikipedia). Folter aber ist, neben dem vorsorglichen Einspbrren von Menschen, ein weiterer Tatbestand, der in der Schweiz verboten ist. Kein Wunder, wehrt sich die Schweiz seit längem und trotz mehrerer Aufforderungen internationaler Menschetirechtsgremien, die Folter als Straftatbestarid zu formulieren und in das Strafgesetzbuch aufzunehmen. Und wieder schliesst sich der Kreis: Abschliessend muss hier deutlich festgehalten werden, dass wenn der Staat Schweiz bereits die ihm ih diesem Zusammenhang urterstellten Schutzbefohlenen im Vollzug einen Missstand wie das überdauernde Einsperren – Der präventive Freiheitsentzug von ehemaligen Strafgefangenen – derart als Gunst schön redet, die Glaubwürdigkeit dieses Staates mehr alsin.Frage gestellt ist.