der präventive Freiheitsentzug

Der präventive Freiheitsentzug – ein Sonderopfer gegenüber der Gesellschaft von den „Forensik-Geschädigten”, von den laut Schweizerischem Strafgesetzbuch (StGB) ,,schwer psychisch gestprten” – unmenschlicher und perfider kann ein Staat nicht gegen seine eigenen Bürger vorgehen und dieselben auch noch hintergehen. Menschenrechte sind Makulatur, wenn man dieses inhumane Vorgehen studiert und hinterfragt. Kein Wunder, gibt es Parteien, dle diese Menschenrechte gerne sogar abschaffen möchten. Doch wehe den Schweizer Bürgern, sollte es je soweit kommen. Seit 2007 ist das neue StGB in der Schweiz in Kraft, welches ermöglicht, dass Menschen aufgrund einer Straftat und einer damit zusammenhängenden diagnostizierten „schweren psychischen Störung” verurteilt werden zu einer Massnahme nach Art. 59 oder gar nach Art. 64 StGB; das nennt sich stationäre Massnahme. Art. 59 bedeutet „bessernde Massnahme” mit Therapie, . Art. 64 bedeutet „sichernde Massnahme”, meist ohne Therapie. Diese stationäre Massnahme beinhaltet, dass Menschen für eine unbegrenzte Dauer ihre Freiheit entzogen wird. Der Richterspruch lautet: ,,die verhängte Strafe wird aufgeschoben zu <3L1nsten-c.einerMassnahme”, was bedeutet, dass ein .Gelinquent-also•.zuerst···eine stationäre Massnahme, eine forensische therapeutische Behandlung, über sich ergehen lassen muss, bevor er dann allenfalls auch noch seine Strafe absitzen muss. Das kommt allerdings sehr selten vor, da die stationäre Massnahme ohnehin in wohl 80% der Fälle länger dauert als die verhängte Strafe – in meinem Fall z. Bsp. 35 Monate Strafe gegenüber bisher 136 Monaten Freiheitsentzug. Immerhin wird jeder Tag Freiheitsentzug an die Strafdauer angerechnet. Die forensische therapeutische Behandlung – bzw. die von der Therapeutin subjektiv diagnostizierten Fortschritte in dieser – reichen einzig aus, um den Antrag auf Entlassung erfolgreich erscheinen zu lassen. Die Strafdauer spielt für diese Mitarbeiter absolut keine Rolle – im Gegenteil herrscht heute bei den Mitarbeitern eines Massnahmenzentrums gar die Meinung vor, dass die maximale Dauer des Freiheitsentzuges im StGB von fünf Jahren „eh nur ein therapeutischer Anfang sein kann” und sie schiessen sich bereits von Beginn des Freiheitsentzuges ein auf eine Verlängerung der Massnahme, welche dann vom Gericht auch häufig wirklich verlängert wird. So wird der Passus im Art. 59 StGB ausgehebelt und damit Makulatur, welcher besagt: ,,der mit der stationären Behandlung verbundene Freiheitsentzug beträgt in der Regel höchstens fünf Jahre”. Diese Regel hat nie Anwendung gefunden, und ist heute die Ausnahme und keinesfalls die Regel. Missverhältnisse wie 6 Monate Strafe und nach 10 Jahren immer noch elnqesperrt sind keine Seltenheit und besonders unmenschlich und noch dazu absolut unverhältnismässig! Dieser Mensch ist also seit 9 Jahren und 6 Monaten präventiv, also vorsorglich, eingesperrt – und nicht selten trifft dieses vorgehen eben zus~tznch Menschen, die neben ihrer Straftat als „besonders unangenehm” auffallen, welche gerne den Titel des Querulanten oder des Untragbaren oberstestülpt bekommen. Und schon sind wir wider bei den „liederlichen admistrativ eingesperrten”, dessen Nachfolge die “forensisch Eingesperrten” haben übernehmen müssen. Der präventive Freiheitsentzug . Ist genauso unmenschlich wie damals, nur ist das staatliche Vorgehen heute „besser verpackt” und (pseudo-) wissenschaftlich unterlegt. ber präventive Freiheitsehtzug kann nie und nimmer eine Hilfe sein, ebenso wenig wie die dabei stattfindende Zwangstherapie NIE! Daraus entstehen unsere Überlegungen und Änderungen für die Zukunft.