der Verein

Der Verein tumatsch.ch setzt sich ein für die Persönlichkeits-, Grund- und Menschenrechte von präventiv eingesperrten- von “Forensikgeschädigten”- inbesondere für die persönliche Freiheit, in Sachen saktionierenden Massnahmen

Schön, haben Sie uns gesucht und auch gefunden.

Herzlich willkommen auf der Seite des Vereins tumatsch.ch, der sich bereits auf viele Mitglieder stützen kann. Einige Erfolge sind verschiedene Medien-Berichte zu den Themen “verhindern politische Gründe die Entlassung der Massnahme” oder “Kameras auf dem Thorberg”, Vorstösse beim grossen Rat des Kantons Bern, die Eingabe einer Pedition bei der Bundesversammlung mit dem Titel “keine Verschärfung des Straf- und Massnahmenvollzugs in den nächsten zehn Jahren” als Reaktion auf Vorstösse einzelner repressionsverbissener PolitikerInnen, vorallem der SVP, und anderes mehr.

Wer sind wir?

Entstanden ist der Verein tumatsch.ch aus der Betroffenheit einiger präventiv Eingesperrter, welche allesamt überlange Strafen absitzen, teilweise 1 1/3 Strafen oder noch länger. Diese haben den Verein tumatsch.ch anfang 2014 in der TAT (damalige Therapieabteilung) der Anstalten Thorberg gegründet. Diese Abteilung wurde in der Zwischenzeit aufgehoben, weil nach einigen Jahren Betrieb die Meinung entstand, der Thorberg sei gar nicht geignet für eine solche TAT. Viele Verurteilte wurden also dort Jahrelang abgestellt, ohne an einem geigneten Ort therapiert zu werden, was ein Verstoss gegen das Strafgesetztbuch (StGB) ist. Zwischenzeitlich sind viele Interessierte aus dem Sozialen Umfeld der der präventiv im Freiheitsentzug gehaltenen Menschen zum Verein tumatsch.ch gestossen. Wir alle empfinden das unbegrenzte bzw. immer wieder verlängerbare – eben als präventive – Entziehen der persönlichen Freiheit als untragbar und ungerecht, zumal als Begründung dafür eine sogenannt schlechte Legal-Prognose aufgeührt wird, welche sich niemals der Wahrscheit annähern kann, da diese auf Einschätzungen, auf Interpretationen und Statistiken und nicht auf Praxis-Werte beruhen. Aufgrund all dieser erratenen Angaben werden Menschen Jahre und Jahrzehntelang eingesperrt. Das ist einfach tu mutch… oder eben tumatsch.ch

Was ist unser Ziel?

Unser Ziel im Verein tumatsch.ch ist, die Öffentlichkeit, die Gesellschaft, die Menschen in der Schweiz, aber auch Politiker vom Gemeinderat bis hin zum Bundesrat, darauf aufmerksam zu machen, dass in der schweiz Menschen aus fadenscheinigen Gründen im präventiven Freiheitsantzug gehalten werden; Analog den früher “administrativ Verwahrten” werden heute die “forensisch Verwahrten” oft grundlos eingesperrt, obwohl ein Gesetzt geschaffen wurde, welches das Einsperren aus fadenscheinigen Gründen verbieten und in dem sich die Schweiz bei den Betroffenen entschuldigt… Entschuldigen, Entschulden, wie wenn das so einfach wäre. Diese Menschen, welche laut dem Artikel, nach dem sie verurteilt wurdeneine “schwere psychische Störung” haben müssen, die noch dazu mit dem Delikt in direktem Zusammenhang stehen muss, sind also in Gefängnissen und gefängnisähnlichen Anstalten eingesperrt. Psychisch Gestörte, inbesondere schwer psychisch Gestörte, behandelt man, wie man es richtigerweise vermuten würde, in Psychiatrischen Kliniken. Nicht so aber in der Schweiz, wo ehemalige Straftäter, welche als “schwer psychisch gestört” dargestellt werden – was noch lange nicht heisst, das diese auch schwer psychisch gestört sind! – schon während der Straverbüssung, und vor allem auch danach, in meist ungeeinigte Gefängnisse und in Massnahmen-Zentren eingewiesen werden, wo die Behandlung der “schweren psychischen Störung” ein Nebenast in der Praxis ist. Haubtast all dieser Zentren ist nach wie vor die Losung “Arbeit macht frei”, was zu ausbeuterischer Haltung an Menschen mit Arbeitszwang führt. Arbeitszwang währen dJahren und Jahrzenhnten ohnen einen Ferianspruch, nicht einmal die fünf Tagewoche ist gewährt, denn oft muss am Wochenende noch ein Job in der Hauswirtschaft erledigt werden, egal welches Alter die Betroffenen aufweisen, sogar im Rentenalter besteht der Arbeitszwang weiter! Wie bereits erwähnt, dies alles ohne dass diese Menschen noch eine Strafe zu verbüssen hätten! und ohne, dass sie wirklich eine Gefahr für sich und/oder andere wären. Solche wiederrechtlichen, unmenschlichen Machenschaften der Schweiz müssen bekannt und unterbunden werden!

Was wollen wir erreichen?

Durch das Echo in der Öffentlichkeit, welches in aller Regel nicht nur unterstützen sein wird, verbreiten wir die Tatsache, dass in der Schweiz wiederrechtlich tausende Menschen päventiv eingesperrt gehalten werden, welche an einer “schwerern psychischen Störung” leiden. Für eine Krankheit in ein Gefängnis eingesprerrt zu werden ist mehr als nonsens und erinnert an tief braune Vergangenheitserinnerungen mit hohem manifösem Missbrauchpotential. Dadurch erhoffen wir die Einsicht der Gesellschaft, vorallem aber der Behörden, dass ein perspektivloses, in Ohnmacht erduldetes, demütigendes präventives Einsperren – ein Einsperren, welches unter diesen Bedingungen offiziell als weisse Folter bezeichnet wird – keine Heilung, keine Besserung, keine menschlich-soziale Entwicklung beinhalten kann, welche später dienlich sein könnte. Im Gegenteil fragt sich mancher derart dauerhaft eingesperrter, wesshalb er zwangsweise dieses Unrecht erdulden muss, und zieht daraus vielleicht die falschen Schlüsse, welche später äussert kontrakproduktive Auswirkungen auf die Gesellschaftliche Reintegration bzw. das spätere Gesellschaftliche Leben haben werden können. Jedenfalls… werden mit diesem ungerechten Vorgehen aus ehemaligen Opfern Täter, welche dann wieder vom Täter zum Opfer gemacht werden… ein Teuflischeer Kreislauf, aus dem es kaum ein Entrinnen gibt und welche nicht nur die Gesellschaft, sondern auch den ehemaligen Straftäter beeinträchtigt, der in einer “falschen Kaste” geboren wurde.

Aktivismus

Wir setzen uns ein als Lobbyisten und Aktivisten für die Einhaltung der Persönlichkeitsrechte eines jeden Menschen, inbesondere aber der Menschen im präventiven Freiheitsentzug, welche am Rande der Gesellschaft ohnehin ein trostloses Dasein fristen müssen und denen mancher Staatsdiener das Recht auf alles abspricht, obwohl Beschränkungen der Rechte von Insassen verhältnismässig sein müssen.