Einhaltung der Persönlichkeitsrechte

tumatsch.ch setzt sich ein für die Einhaltung der Persönlichkeitsrechte von präventiv eingesperrten Menschen. Der präventive Freiheitsentzug ist eines der schlimmsten „Verbrechen”, die der Staat seinen eigenen Bürgern antun kann – eingesperrt aufgrund einer ungenauen Wissenschaft wie der der forensischen Psychologie für eine unbestimmte Zeitdauer; *Wahnsinn pur*. Die Schweiz – und/oder ihre Gesellschaft – sperrt heute, genauso wie bereits früher, absolut skrupellos Menschen für Jahre und Jahrzehnte hinter Gitter, die der Gesellschaft nicht genehm sind bzw. die früher eine Straftat verübt haben. Menschen, die laut Diagnose „schwer psychisch gestört” sein müssen, die aber unter Umständen in ihrem früheren z. Bsp. 45jährigen Leben nie Symptome einer psychischen Störung zeigten geschweige denn einer „schweren psychischen Störung”. So kann also eine Straftat einen Menschen zum „schwer psychisch gestörten” machen bzw. kann der Staat aus Straftätern psychisch Kranke machen, die er dann wegen ihrer psychischen Krankheit lange überdauernd einsperren kann. Heil Dir Helvetia …. Stationäre Massnahme heisst das euphemsich, nicht etwa unbegrenzter Freiheitsentzug, was Experten gefunden, die diagnostizieren, das diese (ehemaliqen) Delinquenfen „schwer psychisch gestört” sind – nur schon, dass ein Mensch eine Straftat verübt, ist bereits höchst verdächtig und kann doch nicht normal sein – und aufgrund dieser Diagnose hat dann der Richter die Veranlassung, den von ihm zu verurteilenden Menschen jahrelang hinter Gitter zu sperren, was er auch noch „eine Gunst” nennt – welcher Hohn! Menschenrechte; gibt es das in der Schweiz? Was sind Menschenrechte? Darf ein Mensch präventiv, also vorsorglich, eingesperrt werden; darf Der präventive Freiheitsentzug angewendet werden, weil vielleicht wieder etwas passieren könnte? Darf das Grundrecht eines jeden einzelnen Menschen in der Schweiz beschnitten werden mit derlei vagen Diagnosen? Darf die Schweiz Menschen mit derlei Vorgehen foltern? Das Strafrecht bestraft Straftaten – und neuerdings also eben auch Strafen, die noch gar nicht passiert sind. Frau Prof. Nadja Capus hat dazu einen treffenden Artikel mit dem Titel „Mord ohne Leiche” verfasst – sie spricht auch von einer „Tyrannei des Wahrscheinlichen”. Die persönliche Freiheit ist eine in der Bundesverfassung der Schweiz festgehaltene Garantie des Staates Schweiz, das Recht der Bürger, nicht „einfach so” eingesperrt zu werden. Dieses Recht gilt soheinbar nicht für ehemalige Straftäter! Heute gibt es sogar ein Gesetz für die noch vor wenigen Jahrzehnten „administrativ Eingesperrten”, weil die offizielle Schweiz eingesehen hat, dass Einsperren aufgrund sogenannter Liederlichkeit oder aufgrund unehelicher Kinder etc. doch mehr als unmenschlich und damit Unrecht ist. Heute ist dieses inhumane Kapitel noch längst nicht geschlossen, doch vor etwa 20 Jahren wurde bereits das nächste unmenschliche Kapitel eröffnetnet, das der offiziellen Schweiz mit Einführung des neuen Strafgesetzbuches (StGB) wieder errnöglich, Menschen für ihre Veranlagung oder für ihren anderen Charakter oder für ihre Elnmaligkeit – was wie es scheit eben nicht normal ist einzusperren, noch schlimmer: Der präventive Freiheitsentzug aufgrund etwelcher Verdächtigunger und lnterpretationen von *Experten*. Ungerechter und inhumaner kannn ein Staat mit seinen Bürgern nicht umgehen – nur, der Staat hat dieses Vorgehehen so subtil verpack, dass der “normale” Bürger gar nicht erfährt, wie unrecht mit diesen Menschen umgegangen wird und aufgrund wessen diese Menschen eigesperrt sind. Schliesslich haben die ja mal ein Delikt verübt, und an diesem Delikt angehängt kann der Staat auch nach der Strafverbüssung unbegrenzt lange Menschen einsperren, überdauernde Strafe heisst das wieder so nett. ,,Ein Sonderopfer gegenüber der Gesellschaft müssen diese Menschen bringen”, heisst es lapidar von offizieller Seite. Ein Sonderopfer – für was denn?